Langsam muss sich die AOK wohl selbst arbeitsunfähig schreiben!
Wie Sie von der Geschäftsstelle bereits erfahren haben, liegen nach dem jüngst ausgehandelten Abschluss für neue Vergütungen in der häuslichen Krankenpflege noch immer nicht alle benötigten Unterlagen vor. Die Preisliste und das Positionsnummernverzeichnis wurden uns erst fehlerhaft vorgelegt und bisher immer noch nicht korrigiert.
Wir haben die AOK auf die Fehler in den Unterlagen aufmerksam gemacht und ihnen sogar einen Korrekturvorschlag mitgeschickt. In zahllosen Gesprächen haben wir anschließend versucht, die fehlenden Unterlagen rechtzeitig zu bekommen. Von dringenden Besprechungen bis hin zu kaputten Druckern haben wir inzwischen fast jede unglaubliche Ausrede der Kassenvertreter gehört. Es ist unverständlich, dass es eine so große Kasse nicht schafft, diese wichtigen Unterlagen rechtzeitig zu erstellen.
Inzwischen brennt es. Anbieter von Abrechnungssoftware haben uns gegenüber erklärt, dass sie die Preise und das Positionsnummernverzeichnis jetzt rein technisch nicht mehr rechtzeitig in die Programme einarbeiten können, um eine reibungslose Abrechnung zum Monatsende zu gewährleisten. Das bedeutet verspätete Abrechnungen.
Klar ist: Bei der AOK herrscht großer Personalmangel, deshalb habe ich für die Situation der Mitarbeiter dort und deren Überlastung großes Verständnis. Wir wollen die Kasse deshalb nicht frontal angreifen, haben mit einer deutlichen Pressemitteilung jetzt aber auch öffentlich Alarm geschlagen. Den Text finden Sie im Anhang.
Wir werden uns weiter intensiv und konstruktiv um eine Klärung bemühen und Sie auf dem Laufenden halten.